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22.03.
2010, 18:45 Uhr
22.03.2010, 18:45 Uhr
Hallo und guten Tag, Herr Hinz,

selbstverständlich können wir vom Schreibtisch aus keine gutachterlichen Aussagen vornehmen.

Entsprechend Ihrem Hinweis wurde ein Design-Bodenbelag verlegt. Die Bodenbelagebene weist jeweils zu den angrenzenden Bauwerksteilen hingehend Abweichungen/Höhendifferenzen auf.

Sollte es sich um eine neue zementäre Lastverteilungsschicht/Estrichkonstruktion handeln ist in Fachkreisen bekannt, dass Rückverformungen der „Estrichscheibe“ derartige Erscheinungsbilder verursacht.

Richtig ist, dass die DIN 18 202 „Toleranzen im Hochbau“, sofern nichts anderes vereinbart worden ist (also erhöhte Genauigkeit) eine Abweichung von 4 mm auf einem Nennmaß von 1 m zulässt.

Sollte es sich jedoch um die bereits genannten Rückverformungen einer Estrichkonstruktion handeln, sind diese als Wartungsfugen einzustufen, dass entweder breitere Abschlussleisten zu verwenden sind oder der entsprechende Dichtstoff Verwendung findet.

Bitte setzen Sie sich diesbezüglich nochmals mit dem Berufssachverständigen und Lehrbeauftragten Siegfried Heuer fernmündlich in Verbindung. Mobil: 0171 / 42 14 425.
19.03.
2010, 12:08 Uhr
19.03.2010, 12:08 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben PVC Objectflor von einer Fachfirma verlegen lassen. Der Boden wurde dafür entsprechend vorbereitet, konnte über das Wochendende austrocknen und dann wurde der PVC aufgeklebt.
Nun passen die Fußleisten nicht. An manchen Stellen liegen sie auf, an manchen stehen sie mindestens 0,5 cm vom Boden ab.
Auf Nachfrage teilt die Firma mit, dass dieser Abstand im Tolleranzbereich liegt und man daran nichts machen könne.

Sie haben uns angeboten, die Spalten mit Silicon aufzufüllen, das würde allerdings weiteren Handwerkerlohn verursachen.

So wie der Boden nun aussieht, wollen wir ihn nicht haben und ich weiß auch nicht, ob die Siliconauffüllung einen noch unfachgerechter Eindruck machen wird.

Wir haben extra eine Firma beauftragt, um den Boden exakt verlegt zu haben, so wie das aussieht, hätten wir es besser selbst gemacht.

Können Sie uns weiterhelfen? Die Firma möchte den vollständigen Machelohn haben, wir sind nicht bereit, diesen zu zahlen.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Hinz

02.02.
2010, 16:04 Uhr
02.02.2010, 16:04 Uhr
Hallo und guten Tag, Herr Menzel,

der von Ihnen genannte Untergrund = Schwedendecke bzw. Thermogrund (beheizte Betondecke) ist dem Berufssachverständigen und Lehrbeauftragten Siegfried Heuer bekannt.

Richtig ist, dass der Parkettleger bzw. Bodenleger mit der im Verkehr üblichen Sorgfalt auf derartigen Betondecken-Untergründen keine Feuchtemessungen durchführen kann.

Da Sie aber nach den allgemein anerkannten Regeln der Bautechnik/des Fachs unter Würdigung der VOB Teil C, DIN 18 356 „Parkettarbeiten“ verpflichtet sind, derartige Feuchtemessungen durchzuführen, sind Sie in diesem Fall im Rahmen Ihrer Hinweisverpflichtung angewiesen, entsprechende Bedenken gegen die Ausführungen Ihrer Leistungen geltend zu machen in der Form, dass Sie aufgrund des besonderen
Untergrundes keine Gewährleistung/Haftung für irgendwelche Feuchteschäden aus dem Untergrund übernehmen können.

Wenn in diesem speziellen Fall kein Auf- und Abheizprotokoll vorgelegt wird und auch, wie bereits beschrieben, keine CM-Feuchtemessungen lt. Herstellerangaben des Untergrundes durchzuführen sind, müssen Sie jedoch darauf hinweisen, dass Sie für eventuelle Feuchteeinwirkungen auf die Landhausdielenebene, wie bereits beschrieben, nicht haften können. Sie haften nur für Ihre handwerklichen Leistungen einschl. der ordnungsgemäß verarbeiteten Verlegewerkstoffsysteme.

Für weitere Informationen steht der Berufssachverständige Siegfried Heuer selbstverständlich gerne zur Verfügung – mobile Hotline: 0171 – 42 14 425.
31.01.
2010, 21:16 Uhr
31.01.2010, 21:16 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren, ich wollte nachfragen ob Sie Erfahrungen mit sogenanten Schwedendecken, bzw Thermogrund mit Fußbodenheizung haben. Auf diesr Bodendecke ist schwimmend eine LHD-Eiche 3-Schicht verlegt. Laut Bauleiter muß keine Feuchteprüfung und kein Aufheizprotokoll erstellt werden. Ist die korrekt? Für eine Auskunfk wäre ich sehr dankbar. mfg Gerhard
10.11.
2009, 08:56 Uhr
10.11.2009, 08:56 Uhr
sehr geehrte damen und herren,
immer öfter haben wir mit dem Problem" estrichabsenkungen) zu tun! speziell im Randfugenbereich sockelleisten bezw. Treppenanschluß, gibt es hier eine eindeutige Rechtssprechnug ?
mfg Roland Bandorf
10.02.
2009, 08:48 Uhr
10.02.2009, 08:48 Uhr
Hallo Herr Pfeifer,
nach dem Studium der zur Verfügung gestellten Unterlagen (Protokollangaben) ist zunächst einmal festzustellen, dass ohne weitere detaillierte Angaben keine ausführliche technische Auskunft erteilt werden kann.

Richtig ist, dass Temperaturdifferenzen und verschiedene Teildrücke des Wasserdampfes, bezogen auf den von Ihnen genannten Sachverhalt, eine innere Kondensation verursachen können.

Fakt ist weiterhin, dass auf der Oberfläche einer Betondecke bei Herstellung einer schwimmenden Lastverteilungsschicht/Estrichkonstruktion keine Feuchtigkeitssper-re/Dampfsperre erforderlich ist.

Bei neu hergestellten Betondecken empfiehlt der Sachverständige jeweils eine Dampfbremse bezogen auf die wissenschaftlich nachgewiesene „nachstoßende Feuchtigkeit“ aus der Betondecke, insbesondere bei Bodenbelägen, die einen erhöhten Diffusionswiderstandsfaktor aufweisen.

Sollte jedoch eine funktionsfähige Kunststofffolie oberhalb der Dämmung, evtl. sogar „wannenartig“ ausgebildet sein, wird dieser Kunststofffolie ebenfalls als Dampfbremse wirksam (soweit diese nicht durch die Begehung durch die Handwerker perforiert worden ist).

Die DIN 18 195 „Bauwerksabdichtungen“, Teil 4, kommt in diesem Fall nur dann zum Tragen (bezüglich der Ausführung einer Feuchtigkeitsabdichtung), wenn erhöhte Kapillarfeuchtigkeit und/oder ggf. auch nachstoßende Feuchtigkeit aus einer Betonsohle wirksam wird bzw. damit zu rechnen ist.

Bezüglich der Ursachenforschung der hier in Rede stehenden Feuchteschäden ist ein Gutachtertermin an Ort und Stelle erforderlich.

Der Sachverständige
Siegfried Heuer
07.02.
2009, 16:41 Uhr
07.02.2009, 16:41 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahre 2005 Februar haben wir einen Kautschuk Bodenbelag auf zwei Geschoßebenen verlegt.
2,5Monte später bemängelte der Bauherr im Dachgeschoß eine Blase im Bodenbelag.
Nach Überprüfung durch einen Aussendienstmitarbeiter der Firma Henkel, stellten wir fest, dass vor einbringen der schwimmenden Estrichkonstruktion auf neu erstellten Rohbetonsohlen keine funktionale Feuchtigkeitsperre eingebaut worden war.
Wir haben dem Bauherren in 2005 angeboten, einen Sachverständigen kommen zu lassen, der die Schadensursache feststellen sollte.
Dies wurde nicht gewünscht, weil anscheinend der Architekt den Éstrichleger bestellt hatte und diesem keinen Auftrag für eine Feuchtigkeitssperre gebeben hatte.
Da das erste OG im Zeitraum Februar - März 2005 von der Bundesagentur für Arbeit bzogen wurde und es in dieser Zeit noch sehr kalt war. Wurde von den Büroangestellten die Heizung auf Stufe 5 betrieben. Im Erdgeschoß war zu diesem Zeitpunkt noch Baustelle ohne Beheizung.
Die Schäden im 1OG folgten dann zu den Sommermonaten Juni 2005 in dem es sehr heiß gewesen ist.
Jetzt kürzlich war ein Sachverständiger vor Ort, der sagte das bei frisch erstellten Rohbetonsohlen in verbindung mit Dampfdichten Oberbelägen keine Feuchtigkeitssperre notwendig seih, es würde ausreichen wenn zwischen Estrich und Trittschalldämmung eine PE Baufolie ausgebreitet wäre.
Ich bin anderer Auffassung da die DIN 18195-4 anderes aussagt.
Was denken Sie darüber?

Mit freundlichen Grüßen
Achim Pfeiffer

24.11.
2008, 20:19 Uhr
24.11.2008, 20:19 Uhr
Hallo Herr Hartmuth,
wir haben Ihre Fachfragen zur Kenntnis genommen.

Den ISH-Experten/Sachverständigen sind keine Schadensfälle bekannt, mit dem von Ihnen genannten Produkt der Herstellerin „SLC“.

Kohäsionsbrüche innerhalb elastischer Klebstoffsysteme sind jedoch sehr vielschichtig und auch von einer Vielzahl Schadensfälle bekannt, die darauf zurückzuführen sind, dass:

a) Parkettelemente und/oder Landhausdielen o. ä. nicht während der Abbindungsphase des Klebstoffsystems beschwert werden,
b) sich das Parkett/die Landhausdielen o. ä. innerhalb der Frischphase aus dem Klebstoffbett durch Spannungen „herausheben“ und der in Fachkreisen bekannte Kohäsionsbruch entsteht.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird eine Analyse über einen Chemiker nicht den Erfolg bringen, bezüglich der von Ihnen genannten Schadensbilder.

Sie sollten eine Musterverlegung/Probeklebung in eigener Regie durchführen um festzustellen, ob das hier in Rede stehende Klebstoffsystem bezüglich des adhäsiven und kohäsiven Verhaltens funktionsfähig vorliegt.

Liegt bereits ein Gutachten vor, sind wir gerne bereit dieses einmal kritisch zu durchleuchten.
20.11.
2008, 19:27 Uhr
20.11.2008, 19:27 Uhr
Hallo Herr Hartmuth, ich habe soeben erfahren, dass Herr Heuer - reisebedingt - erst am Wochenende antworten kann. Also bitte bis dahin Geduld.
19.11.
2008, 12:40 Uhr
19.11.2008, 12:40 Uhr
Sehr geehrter Herr Heuer,

in den Jahren 2005 & 2006 haben wir den Polyene Kleber von SLC benützt. Leider traten in dieser Zeit häufig Schadensfälle auf, so dass wir uns von diesem Produkt getrennt haben. Eine Reklamationsangelegenheit aus dieser Zeit läuft immer noch durch die " Mühlen der Justiz ". Ein gerichtlicher Gutachter hat den Kleber für diese Schäden verantwortlich gemacht. Laut Gutachter würde es bundesweit zu den gleichen Schadensbilder bei der Verwendung dieses Klebers kommen ( Kleber in sich gebrochen ). SLC bestreitet fehemend diese Aussage. Laut Gericht sind wir als Geschädigte beweispflichtig und müssen nun einen Chemiker vorfinanzieren, der eine chemische Analyse dieses Klebers erstellen soll ( zusätzlich nochmal 1700€)
Nun unsere Fragen:
Haben Sie Erfahrung mit diesem Polyene Kleber von SLC?
Gibt es bereits irgendwelche Analysen?
Kann der Chemiker letztendlich wirklich der Schlüssel zur Wahrheit sein?
Wir sind ein kleiner Handwerksbetrieb ( 2 Mann ) diese verfahrene Situation führt uns nicht nur nervlich, sondern auch finanziell an den Rand des Ruines!

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns weiter helfen könnten.
Mit freundlichen Grüßen,
R. Hartmuth
Parkettlegemeister
Friedhelm Beseke / Administrator
16.10.2008, 20:26 Uhr
Wir freuen uns über Ihren Beitrag! wenn Sie Fragen zu Ihren speziellen Baustellenproblemen / Fragen haben: laden Sie direkt ein entsprechendes Foto mit - umso einfacher und schneller können wir Ihnen helfen.

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