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Überfordeter Estrich in einem Kraftraum

Wenn in einem Fitnessstudio bezogen auf den Flächenbereich „Krafttraining“ die Fußbodenkonstruktion überfordert ist.

 

Zur Sache

 

In einem besonders repräsentativen/exklusiven Fitnessstudio wurden im Flächenbereich mit der Bezeichnung = „Krafttraining“ erhebliche Fußbodenschäden im Rahmen einer außergerichtlichen Beweissicherung festgestellt.

 

Welche Schadensbilder/Erscheinungsbilder haben diesbezüglich die Nutzungs- und Gebrauchstauglichkeit erheblich beeinträchtigt und die Werterhaltung, Wertschöpfung und Nachhaltigkeit der Fußbodenkonstruktion überproportional beeinträchtigt?

 

Im Flächenbereich mit der Bezeichnung = „Krafttraining“ weist die Fußbodenkonstruktion Einbrüche/Zerstörungen auf, die als gravierend einzustufen waren bzw. sind.

 

Aufgrund des vorgenannten Sachverhalts liegt eine akute Unfallgefahr vor. Der Flächenbereich mit der Bezeichnung = „Krafttraining“ kann nicht mehr genutzt, also frequentiert werden.

 

Der verlegte/geklebte Gummigranulat-Bodenbelag wies nicht nur Verformungen auf, sondern auch Ablösungen hinsichtlich des adhäsiven Verhaltens. Der unterhalb des Gummigranulat-Bodenbelages verlegte/arretierte Linoleum-Bodenbelag war weitgehend zerstört durch die Bruchzonenverlagerungen der Lastverteilungsschicht/der Estrichkonstruktion. Jeweils auf kurzen Nennmaßbereichen war die Lastverteilungsschicht regelrecht zermörsert, also zerstört, und somit lag diese „unterdimensioniert“ bezogen auf die üblichen physikalischen Grundgrößen vor.

 

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weist die Lastverteilungsschicht eine ungenügende Biegezugfestigkeit/Druckfestigkeit auf. Durch die Belastungen im „Krafttrainingsbereich“ wurde die Estrichkonstruktion völlig zerstört und weist somit die bereits mehrfach genannten Einbrüche und Bruchzonenverlagerungen auf.

 

Fußbodensanierungsmaßnahmen

 

Der unterzeichnende Sachverständige hat empfohlen, bezogen auf die Fußbodenkonstruktion-Sanierungsmaßnahmen im Flächenbereich mit der Bezeichnung = „Krafttraining“ die mit Mängeln behaftete Lastverteilungsschicht/Estrichkonstruktion zu entfernen. Anstatt der vorhandenen Styropordämmung soll in diesem Fall ein PUR-Dämmmaterial in einer geringeren Schichtdicke eingesetzt bzw. verwendet werden, damit eine höhere Estrichdicke mit einer besonders hohen Biegezugfestigkeit/Bruchlast neu hergestellt, also eingebaut wird = Zementestrich  CT F 6/F 7 mit einer Estrichschichtdicke von mindestens 65/70 mm (die zerstörte Lastverteilungsschicht wies nur eine Schichtdicke zwischen 55 bis 60 mm auf). Weiterhin sind die Anarbeitungen an die alte Estrichkonstruktion funktionstauglich kraftschlüssig herzustellen unter Verwendung eines Gewebesystems. Auf diese so hergestellte neue Lastverteilungsschicht (gegebenenfalls Schnellestrichkonstruktion) ist anschließend der neue Gummigranulat-Bodenbelag zu verlegen bzw. funktionstauglich/funktions-fähig herzustellen.

Die nachfolgende technische Fotodokumentation soll den in diesem Fachbeitrag beschriebenen Sachverhalt verdeutlichen:

 

 

Die Fußbodengutachter

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